Jetzt ist es soweit: nicht nur in Berlin steht eine Frau ganz oben, auch über Gaupel dominiert eine Frau am Himmel. Gastpilotin Tanja sicherte sich am vergangenen Wochenende die längste Verweildauer in der Luft. Auch das Bodenpersonal war über jede Quote hinaus von Frauen beherrscht, der Lepo wurde von unseren jungen Helferinnen gesteuert, und das Catering war bei Ute und Andrea in fester Hand.
Vier Gäste und -innen waren am Wochenende dabei; seid auch nächstes Mal wieder herzlich willkommen.

Und die Krönung zum Schluss:
Gaupel-Airport meldet: MARTIN AUF PERRFEX!
Ach, ist das schön.

Am Donnerstag den 9.6.2005 haben sich noch ein Dutzend Gaupeler Piloten getroffen, um den Werktag ein wenig zu vergolden. Ab dem frühen Mittag hatten sich die ersten eingefunden, sie mussten sich wegen des noch kräftigen Windes zunächst mit Groundhandling begnügen. Als es dann später abflaute, konnten noch etliche schöne Feierabendflüge gemacht werden, auch mit Drachen. Mit Gegenwindunterstützung wurden satte Ausklinkhöhen erzielt, insbesondere ein kleiner türkisfarbener Punkt war oft hoch oben zu sehen… .
Das war wieder mal ein schöner Ausklang – egal ob am Boden, oder in der Luft.              

Allgemeines

Das Fluggebiet Kampenwand liegt verkehrgünstig an der Autobahn A8 (München-Salzburg). Ca 5 km abseits der Abfahrt Nr. 105, Frasdorf präsentiert sich die Ortschaft Aschau im Chiemgau.

Schwierigkeitsgrad

die Kampenwand mit Flugschul-Gebäude Das Fluggebiet eignet sich besonders für Thermikflieger, jedoch nur bedingt für Streckenjäger. Dafür fühlen sich sowohl Anfänger als auch alte Hasen in diesem Gelände wohl. Die Kampenwand ist ein ideales Schulungsgelände mit Höhenunterschieden von 770m bzw 790m. Es stehen ein Startplatz nach Westen und ein zweiter nach Norden zur Verfügung. Beide Startplätze sind bequem mit einer Gondelbahn zu erreichen.

der Startplatz: anfängertauglich

Startrichtung: Nord

der Nord-Startplatz Eine geneigte Wiese bietet bis zu 5 Schirmen gleichzeitig Platz und erhält, trotz möglicher unvorhersehbarer Thermikablösungen das Urteil: anfängertauglich.
Der Startplatz ist nach 10 min. Fußmarsch von der Bergstation in Nordwestlicher Richtung zu erreichen.

der Landeplatz: anfängertauglich

Eine genügend große hindernissfreie Wiese in Sichtweite des Startplatzes, ermöglicht auch Wenigflieger eine sichere Landung.
Landeplatz an der Reithalle in Sichtweite

Gipfelhöhe:

Höhe Startplatz:

Höhendifferenz: 770m/790m

Auf- und Abfahrt: Gondelbahn

Transport: Kampenwandbahn

Bergfahrt für Drachen- oder Gleitschirmflieger € 6.- + € 2.- Landegebühr!
10er Flugkarte € 50.- + € 20.- Landegebühr
Tageskarte € 15.- + € 6.- Landegebühr

Flugschule vor Ort: Flugschule Chiemsee

Die Flugschule Chiemsee erteilte auf Anfrage sofort bereitwillig Auskünfte über das Fluggebiet. Eine ausführliche Einweisung am Lande- und am Startplatz über Besonderheiten der Gelände sowie die Eigenwilligkeiten der Hausbärte machten eine schnelle Eingewöhnung möglich.              

Ob mit oder ohne nachgeschaltetem Brückentag, ob als freier Westfale oder geknechteter Niedersachse: Die Hoffnungen auf einen schönen Flug-Tag waren am vergangenen Freitag hoch aufgehängt.Um so enttäuschender, dass uns der zu starke Wind laaaange einen Strich durch die Rechnung machte.
Erst gegen fünf ließ er dann nach, so dass die letzten Geduldigen doch noch zu Ihren Starts kamen. Und die lohnten sich denn auch gleich: Der Wind ermöglichte uns sehr schöne Ausklinkhöhen, so dass die Festtagsbezeichnung „Himmelfahrt" auch nicht unpassend gewesen wäre. Auf jeden Fall haben wir wieder – ganz selbstlos – ein paar farbige Tupfer in den Himmel über Coesfeld-Gaupel gebracht. Einige Eindrücke davon sollen die gelinkten Fotos liefern.

Lust bekommen?
Dann schaut beim nächsten Mal vorbei, wenn es unter Flugbetrieb wieder heißt: LOS GEHT´S !!!

Allgemeines

Eins der schönsten Flugberge im Allgäu liegt in der Gemeinde Bolsterlang.
Das Fluggebiet ist über die BAB A7 erreichbar. Ab Kempten folgt der Flugwillige einfach der B19 Richtung Immenstadt. Von dort über Sonthofen weiter in Richtung Oberstdorf; in Fischen rechts abbiegen und den Schildern Hörnerbahn nach Bolsterlang folgen.

Schwierigkeitsgrad

Das Fluggebiet eignet sich besonders für den geübten Genußflieger. Obwohl das Gebiet von 3 Flugschulen genutzt wird, sollten gebietsunkundige Wenigflieger den Landeplatz an der Talstation respektvoll inspizieren!!
Thermikflieger sollten lieber etwas früher dem Berg enteilen und den Landeplatz in Obermaiselstein anfliegen. Das Landebier kann dann in verschiedenen Häusern nach kurzem Fußweg getrunken werden. Jedoch ist der Weg zur Gondelstation nur dem sehr sportlichen Piloten zu empfehlen.
Laut Aussage der ansässigen Flugschule soll aber ein weiterer Landeplatz als Ersatz für den geschlossenen Platz an der Minigolf-Anlage noch im Jahre 2005 geöffnet werden.
Ein Aushang in der Talstation hält weitere Information (Wildeinstandsgebiete) bereit.

Startplätze:

Weiherkopf: bedingt anfängertauglich Mittelstation: anfängertauglich

Startrichtung: Ost

Der Startplatz Weiherkopf ist nach einem 15minütigen Fußweg erreicht. Eine schöne Startwiese im Gratbereich bietet auch Tandempiloten den nötigen Platz, jedoch sollte nicht bei Westwind gestartet werden.
Wenigflieger sollten den Startplatz unterhalb der Mittelstation vorziehen. Das Geländeprofil der Startwiese beginnt flach und geht erst nach 30m in einen steileren Teil über. Da auch mehrere Schirme nebeneinander ausgelegt werden können, ist dieses Gelände als „änfangertauglich" einzustufen.

Landeplatz:

Talstation: schwierig

Eine, zur Landerichtung stark quergeneigte Landewiese in Sichtweite beider Startplätze, empfängt die Piloten nicht selten mit thermischen Ablösungen. Da auch ab der Mittagszeit der Talwind auffrischt, sollte die Vorbesichtigung ausgiebiger als normal ausfallen.
Fußweg bis zur Gondel:3min

Gipfelhöhe: 1665m

Höhe Startplatz Weiherkopf: 1650m

Höhe Startplatz Mittelstation: 1350m

Höhendifferenz: 400m/700m

Auf- und Abfahrt: Gondelbahn

Transport: Hoernerbahn

Gleitschirmflieger inkl.Start- und Landegebühr
Halbtageskarte (von 8.30 bis 13.00 oder ab 12.00) 18.00 €
Tageskarte 23.50 €
Aufzahlung 10.00 €

Flugschulen vor Ort:
Flugschule Oase
Flugschule Rohrmeier
Flugschule Mergenthaler

Peter Geg von der Flugschule Oase erteilte auf Anfrage sofort bereitwillig Auskünfte über das Fluggebiet. In seinem gut bestückten Shop findet der Vergeßliche alles Notwendige.              

Ist der Gyrokopter das High-End-Produkt der UL-Fliegerei?. Diese berechtigte Frage wird sich jeder Flieger beim Erscheinen der „Tandem-Mücke" aus dem Hause General Rotors stellen.
Auf dem Flugplatz Mannheim / Neuostheim wird diese Frage kompetent beantwortet. Zusätzlich besteht die Möglichkeit die Wendigkeit dieses Gerätes in einem (preiswerten) Rundflug zu testen.

…zum Hersteller…

Am Wochenende hat die Flugsaison 2005 begonnen!
Nach verhaltenem Anfang am Freitagabend ging´s am Samstag richtig los: Gut acht Piloten haben in etwa dreißig Flügen ausprobiert, ob sie sich an die zarten Wölklein hängen konnten (ging nur zum Teil, Ausklinkhöhen bei 250m, bis zu 20min. Flugdauer) oder vielleicht besser beim Boccia abschneiden würden.
Spaß hat´s allen gemacht, nicht zuletzt wegen des „Strammen Max’es" und dem lecker „Lande-Bierchen".

Und wie sieht´s kommendes Wochenende aus?

Klicken bringt die Bilder ins Orginalformat!

Berlin ist eine Reise wert – auch und besonders für Gleitschirm- und Drachenflieger. Deshalb sollte Mann/Frau unbedingt das Fluggerät neben dem Reisgepäck mit ins Fahrzeug packen. Denn nach dem Pflicht- sollte auch ein wenig Erholung auf dem Besuchsprogramm stehen. Also auf der Avus die Hauptstadt in Richtung Süden verlassen, an EBAY vorbei – Babelsberg und Potsdam im Blickfeld – die Autobahn in Saarmund abfahren.

 

Flugplatz Saarmund

Von hier finden gute Kartenleser in weniger als 20 Minuten zum Flugplatz. Dort koexistieren Model- und Segelflieger, Ultraleicht- und Motorflieger friedlich miteinander.
Lukas Bader, frisch gekürter Vizemeister im Drachenflug 2004, betreibt hier seine FlyRanch. Gäste sind hier jederzeit willkommen und werden vorort in zwei Restaurants „kulinarisch" verwöhnt. Bei guten Bedingungen lädt das 20km entfernt gelegene Potsdam zu einem luftigen Besuch ein. Auch „lizensfreie" Familienmitglieder können die Flugtaxis nutzen und unvergessliche Bilder mitnehmen.

Altes Lager

Liebhaber großer Ausklinkhöhen sollten jedoch ein paar weitere Fahrkilometer abspulen und ins Gelände Altes Lager weiterfahren. Auf einem alten Militärflugplatz betreibt der Drachenflieger Club Berlin e.V. ein kleines aber feines Schleppeldorado. Seillängen von fast 2km lassen den Thermikeinstieg problemlos gelingen. Das Gelände Altes Lager war schon mehrmals der Austragungsort der German Flatlands und ist gleichermaßen für Anfänger und „Weitenjäger" geeignet.

Auf dem Schleppgelände ist auch die Flugschule Altes Lager angesiedelt. Mit einer zeitgemäßen Schulungsmethode werden Schüler und Lehrer gemeinsam im Tandemdrachen per Ultraleichtschlepp auf Höhe gebracht. Nach dem Ausklinken übernimmt der Schüler ab der ersten Flugstunde das Fluggerät. So können die kräftezehrenden und kurzen Übungshang-Hüpfer entfallen, wie sie in der konventionellen Ausbildung bislang üblich waren. Das 1.1MB große Video zeigt einen Start des Schulungstandems.
Gäste mit einer eigenen Drachenausrüstung werden gegen eine geringe Gebühr per Ul-Schlepp bis unter die Basis gebracht.              

Am Samstag bei strahlender Sonne und am Sonntag zumindest bei teil-blauem Himmel trafen sich die Mitglieder unseres Vereines mitsamt Freunden und Bekannten zum Flugtag 2004. Auch Gäste der benachbarten Vereine sowie Franz Schaden als Fluglehrer und Tandempilot waren erschienen, um den Altweibersommer aus der Luft zu genießen. Aber: der Wind blies zwar exakt aus Südwest über unsere Schleppbahn, allerdings mit einer Stärke, dass selbst das Schirm-Aufziehen am Boden zu unschönen Pflug- statt Flugspuren geführt hätte.

Also – safety first – konnte über viele Stunden kein Start erfolgen. Insofern war es auch Glück im Unglück, dass die Zeitung unsere vorbereitete Veranstaltungsankündigung nicht abgedruckt hatte und daher auch kein Tandem-Hungriger enttäuscht wurde.

Etwas mehr Publikum hätten wir uns jedoch gewünscht. Denn ab sechs Uhr war es endlich soweit, dass der Wind abflaute und zumindest etwa ein Dutzend Starts mit fantastischen Ausklinkhöhen zuließ und den Passagieren Ausblicke über das weite Münsterland hinaus gewährte. Die letzten Landungen erfolgten dann im romantischen Sonnenuntergang.

Vorher hatten Jupp Meis und sein Begleiter mit ihren Motorgleitschirmen gezeigt, was alles geht, wenn man auf die Thermiksuche verzichten kann. Der Sonntag ließ zwar einige wenige Starts – ebenfalls mit tollen Ausklinkhöhen – zu, mehr Geselligkeit entwickelte sich jedoch am Boden. Der Wind war nunmal nicht abzustellen.

Trotzdem: Herzlichen Dank allen Helfern, Freunden, Gästen, Besuchern und vor allem Franz für ihren Einsatz! 

Nix sticht mehr ins Auge als die Idee des schwedische Hersteller Aerosport. Unabhängig von Berg und Winde ohne großen Aufwand von der Ebene starten und hinein in die Thermik.
Zuerst nur für dem Starrflügler ATOS entwickelt, werden jetzt auch Genehmigungen für herkömmliche flexible Drachen herausgegeben. Das System gefällt durch die Einfachheit….