Das Laub verändert seine Farbe, die Tage werden kürzer und es wird wieder einmal Zeit über das Fliegen nachzudenken und es damit einem Otto Lilienthal gleich zutun;-)
Das „Warum fliegt ihr?" ist eine häufig gestellte Frage, deren Beantwortung in den meisten Fällen nur wenig Nachdenken erfordert. Meistens folgt dann aber auch die Frage nach dem „Warum bleibt ihr oben??", was dann zu einem längerem Schweigen führt. Nachfragen bei Fluglehrern und Flugschulen fördern im besten Fall ein: „das Gerät erzeugt eine Auftriebskraft" hervor. Deshalb möchten wir hier auf eine informative Webseite hinweisen, die als Informations- und als Linkquelle gute Dienste leistet.

…zum Wissen

Thermik- und Streckenflüge bis 68,2 km.
WsG St. Gescher schießt auf Platz 36 in der Bundesligawertung aller Deutschen Vereine! Selbst Schnathorst, Verl und Sauerlandair liegen hinter uns.

Es überschlagen sich die Rekorde. Am Mittwoch zuvor waren schon sehr viele Piloten des Vereins im Thermikofen Gaupel aufgestiegen, am Samstag (26.06.2010) sollte es noch eine Steigerung geben.
Schon früh machte sich Günni über Coesfeld auf den Weg, Michael schaffte es auch bei seinem ersten Flug über die Stadt in die Nähe des Golfplatzes. Später konnte er dann, nach freundlicher Abholung durch Vereinskollegen, nochmals zu einem 22,7 km-Flug aufbrechen. Zuvor hatten sich Gerd und Markus, die kurz nacheinander gestartet waren, unter einer Wolke „verabredet“ um dann ebenfalls Richtung Süd-Westen zu fliegen. In der Heideregion hinter Coesfeld erreichten sie erstmals die Basis bei 1.600m und flogen lange Zeit entlang der A31 zusammen. Tolle Aussicht, traumhafte Bedingungen, teils noch kleine Cummuli, die im Laufe des Tages dann abtrockneten. Da Gerd beabsichtige nach Hause zu fliegen, Markus der Hauptwindrichtung folgen wollte, trennten sich die beiden nach 1,5 h gemeinsamer Flugzeit. Markus flog weiter südlich und traute seinen Augen kaum, als er in der Ferne den Rhein erblicken konnte. Noch unglaublicher war es dann, dass er sogar noch bis dahin fliegen konnte. Bei extremen Harndrang machte er den Endanflug über Wesel am Niederrhein und suchte sich vorausschauend eine Landewiese in der Nähe des Bahnhofs (57,1 km). Die Rückkehr erfolgte mit der Bahn bis Coesfeld. Zu der Zeit war Gerd noch in der Luft, in Borken konnte er diesen genialen Thermiktag nicht einfach enden lassen. Er flog weiter nördlich als Markus und konnte auf der Höhe von Xanten den Rhein sogar noch queren (68,2 km). Zum Glück war Guido auch von Coesfeld in diese Richtung geflogen und hat seine Rückholung „geringfügig“ ausgedehnt. Vielen Dank an alle Beteiligten die an dem Tag für die Abläufe am Boden sorgten (Windenfahrer, Abholer und alles).

Zitate von Günni, Gerd von markus (GiG)
weitere Bilder und Videos werden folgen!!

..für den Familienurlaub.
‚Inmitten des Naturparks „Uckermärkische Seen", welcher den Beginn der Mecklenburgischen Seenplatte bildet, bietet das Gelände nicht nur Fluginteressierten ein besonderes Naturerlebnis. Auch Wassersportfreunde, Wanderer, Reiter, Angler, oder schlicht nur Ruhesuchende kommen hierher, um die Natur zu geniessen.‘
dies findet sich auf den Seiten vom Thomas Kindervater .
Dort werden auch rustikale, aber auch komfortable Übernachtungsmöglichkeiten, gleich mit angeboten. Reinschauen lohnt.           

Die 1. Sitzung der neugegründeten Arbeitsgruppe „Elektroflug" bestehend aus DHV, DULV und Herstellervertretern wurde im August 2008 erfolgreich durchgeführt. Es wurde dort über ein Erprobungsprogramm von GS- und Drachenantriebe diskutiert. Es lagen die ersten praktischen Erfahrungen mit leisen Elektroantrieben vor und es wurde Zeit die ersten Zulassungen beim LBA zu beantragen. Dabei sollte besonders auf die neue Startart „Elektro-Start" hingewirkt werden. Hierbei dient der Antrieb „nur" zum Transport des Fluggerätes in die Termik und es würde keine Motorflugberechtigung notwendig sein.

Der Situationsbericht

Als technische Basis aller Antriebe wird die Motorentwicklung von Dr. Ing. Werner Eck in Verbindung mit der Steuereinheit von Jochen Geiger angesehen. Mitte 2009 wurde eine Kooperation mit dem Schweizer Hersteller Flytec bekannt gegeben. Ein bezahlbares System bestehend aus Motor, Kontroller, Batterien und intelligentem Ladegerät wurde Ende 2009 angeboten.

Das Einsatzgebiet

Das System wurde erfolgreich von verschiedenen Herstellern in unterschiedlichen Gebieten eingesetzt. Eine Liste einiger Anwendungen dieser Antriebssysteme findet sich auf der Webpage von Geiger Engineering. Neben faszinierenden Bildern zeigen auch Videos den rasanten Fortschritt.

Startart: „Elektro"

Eine spezielle Richtung gehen dabei die fußstartfähigen Fluggeräte. Hier ist die erstrebte Hauptbetriebsart der Gleitflug und der thermische Steigflug. Der Antrieb wird nur zum Starten und zum Erreichen einer bestimmten Thermikanschluss Höhe benötigt.

Fazit

Es bleibt spannend! Die Entwicklung auf dem „Spielplatz" E-Antrieb wird sicherlich in der ganz nahen Zukunft weitere Sprünge machen. Die großen Autokonzerne haben jetzt diese Antriebsart für sich entdeckt und werden für ein noch schnelleres Vorankommen sorgen. Neue Speicherkonzepte in Verbindung mit engagierten Tüfflern wie Dr. Eck und Jochen Geiger werden für eine Besiedlung des Luftraumes mit E-Antrieben noch in diesem Jahrzehnt sorgen. 

Unter diesem Motto trafen sich rund 20 Flieger/Innen der WSG zum diesjährigen Besentag auf dem Vereinsgelände!
Schon früh um 9.00 Uhr waren die Ersten bereits am Cafe Aufwind erschienen, um von dem 1. Vorsitzenden in die einzelnen Arbeitstrupps eingeteilt zu werden. Als Belohnung winkten Grillwürstchen und wer ganz fleißig war, durfte auch sein mitgebrachtes Fluggerät ans Seil hängen. Aber bis dahin musste erst mal in die Hände gespuckt und Einiges bewältigt werden:

Im Einzelnen haben / hat …

  1. das Einsatzkommando um Klaus mit Hänger annähernd 2 Kubikmeter Boden bewegt und damit die Schleppstrecke wieder befahrbar gemacht
  2. die Säger um Andreas rund 1 Raummeter morsches Holz freigeschnitten und entsorgt, um die Sicherheit fürs Bodenpersonal wieder zu gewährleisten
  3. das Gespann Günni und Agria nahezu 2 Kilolaufmeter hinter sich gebracht und nebenbei haben sie spielend leicht das Erdreich rund um Cafe und Schleppstrecke aufgelockt. Hier gebührt dem Günni besonderen Dank, denn er hatte sich im Gegensatz zur Agria richtig ins Zeug gelegt! Stichwort Fliehkraftkehre!
  4. Gerd den Fuhrpark innen wie außen so was von auf Vordermann gebracht, dass so mancher schon überlegt hatte, den blitzblanken Lepo für 16.000 Euro bei mobile.de zu inserieren


Alles in Allem haben alle Beteiligten mit Verein- ten Kräften dazu beigetragen, dass das avisierte Tagesziel – unser Schleppgelände für die kommende Flugsaison herzurichten – erreicht werden konnte und der Spass und das leibliche Wohl (Danke an die Grillmeisterpaar Dagmar & klaus und an den Kuchenbäcker-Ehemann Markus) dabei nicht zu kurz kamen.
An dieser Stelle möchten wir noch einmal ein „Herzliches Dankeschön“ an alle Helfer aussprechen und wenn es nach den Organisatoren geht, sollen sie mit einer super Flugsaison belohnt werden! 

zum Album

berichtet von Hermann

Am 20. November trafen sich die Coesfelder Gleitschirm- und Drachenflieger zur Jahreshauptversammlung 2009 erstmalig in der Gastätte „Varlar Schänke“ zwischen Coesfeld und Rosendahl-Osterwick. Die „Varlar Schänke" liegt (fast im Gleitwinkelbereich) nur einen Steinwurf von unserem Schleppgelände in nordwestlicher Richtung entfernt.

Die Gaststätte war aufgrund der guten Beteiligung bis unters Dach besetzt, da viele Flieger – zum Teil mit Anhang – die JHV immer gerne nutzen, um gerade in der flugarmen Jahreszeit Kollegen zu treffen und sich über Neuigkeiten aus dem Verein zu informieren. Wenn es dazu noch hausgemachten Grünkohl mit Kassler und Mettwurst gibt, kommt man umso lieber.

Durch das Programm führte, wie immer perfekt, der 1. Vorsitzende des Vereins, Andreas Sibbing. Neben den offiziellen Tagesordnungspunkten wurden am Freitagabend auch zahlreiche weitere Themen rund ums Fliegen der zurückliegenden und kommenden Saison behandelt. Im Vordergrund stand zweifelsohne die geplante Jubiläums-Feier unseres Muttervereins, dem WSV St.Gescher, der 2010 sein 25-jähriges Bestehen feiert. Alles in Allem war es ein informativer und unterhaltsamer Abend. Die Mitschrift wird in Kürze im Mitgliederbereich unserer Homepage eingestellt.

Click auf die Bilder, öffnet diese im Orginalformat

berichtet durch Usi

Am 14.01.2010 ab 19.00 Uhr in der Varlar-Schänke soll es losgehen. Im ersten Teil wollen wir mit der GPS-Technik beschäftigen. Welche Geräte, welche Einstellungen, was braucht man wirklich und was ist überflüssig. Infos zu sinnvollen (auch kostenlosen) Programmen, einschließlich Luftraumkarten auf dem GPS, CTR-Warnungen, etc.
Weiterhin wollen wir die Nachbereitung und Auswertung von Flügen besprechen und wie man Flüge auf den DHV-Server hochlädt. GPS-Geräte können (und sollen) mitgebracht werden, Laptop, USB-Stic zum Datenaustausch soweit vorhanden bitte ebenfalls mitbringen. Wer sich zu Weihnachten noch ein GPS wünscht (schenken lassen will) etc. und nicht sicher ist, welches Gerät fürs Fliegen sinnvoll ist, kann mich kurz anmailen, ich habe hierzu schon einiges an Infos zusammen gestellt, die ich im Workshop auch kurz zeigen will. Sonst ggf. erst einen Gutschein wünschen und nach dem Workshop einlösen? Wenn es noch besondere Wünsche oder Anregungen gibt, erteilt Markus gerne Auskunft.

Natürlich sind auch interessierte Nichtmitglieder herzlich willkommen. Damit wir den Abend besser planen können, werden wir noch zu gegebener Zeit ein Anmeldeformular online stellen. 

Wer zu sehr unter der momentan fluglosen Zeit leidet, der sei hier auf eine – zugegeben etwas fremdartige und auch kommerzielle – Ablenkungsmöglichkeit hingewiesen: Etwa 20km von Coesfeld entfernt stehen in Ahaus vier MiG-29-Simulatoren, in denen man um alle drei Achsen nach Belieben Loopings, Rollen und alle sonstigen Flugmanöver durchspielen kann – man steht dann wirklich Kopf! Die Belegung einer Simulatorkapsel mit einer oder zwei Personen kostet für acht Minuten „Flugzeit" und Briefing/Debriefing fünf Euro. Und nach dem Einsatz kann man die riesige Wodka-Theke testen, und sich mit einer in Vorder- und Hinterhälfte zerteilten echten MiG-23 (siehe Cockpitfoto) die Bar teilen. Wer´s braucht: http://www.virtual.aero/flash.asp Diejenigen, die mit diesem Placebo nichts anfangen können, seien versichert – die nächste Thermik kommt bestimmt!         

Spontan angesetzte Feste sind meist die Besten. So auch am vergangenen Wochenende in Coesfeld Gaupel. Zwar konnten bei so kurzer Vorplanung leider nicht alle Vereinsmitglieder mit ihren besseren Hälften und Kindern teilnehmen, diejenigen, die jedoch kamen, waren voll begeistert und vor allem motiviert.

Trotz nicht optimalen Bedingungen, der Crosswind erschwerten doch erheblich den Piloten den Start, wurden 50 Schirme und ein Drachen in den blauen Himmel über Coesfeld-Gaupel gezogen.

Die meisten Piloten blieben der Gaupeler Bauernerschaft treu verbunden, doch einige Ausreißer nutzten den Wind, um am Samstag in Richtung Osten, am Sonntag in Richtung Westen davon zu fliegen. Insbesondere Gerd E. zog es weit davon. siehe XC-Nachweis Selbst der typische Grillgeruch konnte ihn nicht davon abhalten, seine eigene Bestmarke in Höhe, Weite und Dauer erheblich zu überbieten.

Stolz landete er in Ahaus – Wüllen, wo er herzlich von einem dort wohnenden Fliegerkollegen empfangen und gar zurückchauffiert wurde. Seinen Freunden, denen er zwei Stunden zuvor den Rücken gekehrt hatte, musste er als erstes die Freuden/Neid-Tränen aus den Augen wischen.

Viele Zuschauer verweilten lange am Startplatz und einige trauten sich den Tandempiloten an (hier geht der Dank an Franz und Markus)und flogen ebenfalls über die Bauernschaft. Bei herrlicher Fernsicht genossen sie die Flüge, haben jetzt aber ein Problem mehr: „Soll ich auch eine Ausbildung beginnen?“

Unser Vereinsvorsitzender sorgte am Abend für das verdiente Ambiente. Wer es vornehm haben wollte, durfte unter einem Kronleuchter dinieren, wer lieber die Lagerfeuerromantik vorzog, konnte dort Fliegerlatein erzählen oder hören.

Alles in allem: ein gelungenes Fest, spontan und super… beim nächsten Mal verspricht uns Petrus auch noch besseren Wind. 

wie bereits angekündigt möchten wir in diesem Jahr unsere Clubtour vom 17. bis 21.06. bzw. bei schlechtem Wetter eine Woche später vom 24. bis 28.06. durchführen.

das Ziel

Als Ziel könnten wir uns Ruhpulding vorstellen. Es handelt sich hierbei um ein sehr schönes und trotzdem nicht zu überlaufenes Fluggebiet. In unmittelbarer Nähe ist der Unternberg mit einem Höhenunterschied von ca. 700 m. Der Start ist einfach und die Landewiese riesig.
Aber auch weitere attraktive Fluggebiet wie z.B. Jenner, Hohe Salve, Schmittenhöhe oder Westendorf sind recht gut erreichbar.

die Unterkunft

Weiterhin dürfte es mit Unterkünften auch ohne Reservierung keine Probleme geben. Auch wenn die Schnitzel kuhfladengroß sind, sollte man lediglich beim Bier etwas vorsichtig sein
– gelle Jörg 

die Motivationshilfe

Um auf den Geschmack zu kommen (also ich bin jetzt wieder beim Fliegen) einige Bilder und ein kurzes Video (13MB) vom Start am Unternberg.

das Fazit

Dies ist selbstverständlich nur ein Vorschlag. Weitere Ideen greifen wir gerne auf.
Ich bin mir aber sicher,
dass wir bei hoffentlich gutem Wetter überall viel Spaß haben werden.

Schöne Grüße Tobias