Am Donnerstag den 9.6.2005 haben sich noch ein Dutzend Gaupeler Piloten getroffen, um den Werktag ein wenig zu vergolden. Ab dem frühen Mittag hatten sich die ersten eingefunden, sie mussten sich wegen des noch kräftigen Windes zunächst mit Groundhandling begnügen. Als es dann später abflaute, konnten noch etliche schöne Feierabendflüge gemacht werden, auch mit Drachen. Mit Gegenwindunterstützung wurden satte Ausklinkhöhen erzielt, insbesondere ein kleiner türkisfarbener Punkt war oft hoch oben zu sehen… . Das war wieder mal ein schöner Ausklang – egal ob am Boden, oder in der Luft.
Das Fluggebiet Kampenwand liegt verkehrgünstig an der Autobahn A8(München-Salzburg). Ca 5 km abseits der Abfahrt Nr. 105, Frasdorf präsentiert sich die Ortschaft Aschau im Chiemgau.
Schwierigkeitsgrad
Das Fluggebiet eignet sich besonders für Thermikflieger, jedoch nur bedingt für Streckenjäger. Dafür fühlen sich sowohl Anfänger als auch alte Hasen in diesem Gelände wohl. Die Kampenwand ist ein ideales Schulungsgelände mit Höhenunterschieden von 770m bzw 790m. Es stehen ein Startplatz nach Westen und ein zweiter nach Norden zur Verfügung. Beide Startplätze sind bequem mit einer Gondelbahn zu erreichen.
der Startplatz: anfängertauglich
Startrichtung: Nord
Eine geneigte Wiese bietet bis zu 5 Schirmen gleichzeitig Platz und erhält, trotz möglicher unvorhersehbarer Thermikablösungen das Urteil: anfängertauglich. Der Startplatz ist nach 10 min. Fußmarsch von der Bergstation in Nordwestlicher Richtung zu erreichen.
der Landeplatz: anfängertauglich
Eine genügend große hindernissfreie Wiese in Sichtweite des Startplatzes, ermöglicht auch Wenigflieger eine sichere Landung.
Die Flugschule Chiemsee erteilte auf Anfrage sofort bereitwillig Auskünfte über das Fluggebiet. Eine ausführliche Einweisung am Lande- und am Startplatz über Besonderheiten der Gelände sowie die Eigenwilligkeiten der Hausbärte machten eine schnelle Eingewöhnung möglich.
https://www.schleppstart.de/wp-content/uploads/2017/11/logo_muenstairland-1.gif00adminhttps://www.schleppstart.de/wp-content/uploads/2017/11/logo_muenstairland-1.gifadmin2005-05-01 11:53:322012-04-18 11:53:55Kampenwand Mai 2005
Ob mit oder ohne nachgeschaltetem Brückentag, ob als freier Westfale oder geknechteter Niedersachse: Die Hoffnungen auf einen schönen Flug-Tag waren am vergangenen Freitag hoch aufgehängt.Um so enttäuschender, dass uns der zu starke Wind laaaange einen Strich durch die Rechnung machte. Erst gegen fünf ließ er dann nach, so dass die letzten Geduldigen doch noch zu Ihren Starts kamen. Und die lohnten sich denn auch gleich: Der Wind ermöglichte uns sehr schöne Ausklinkhöhen, so dass die Festtagsbezeichnung „Himmelfahrt" auch nicht unpassend gewesen wäre. Auf jeden Fall haben wir wieder – ganz selbstlos – ein paar farbige Tupfer in den Himmel über Coesfeld-Gaupel gebracht. Einige Eindrücke davon sollen die gelinkten Fotos liefern.
Lust bekommen? Dann schaut beim nächsten Mal vorbei, wenn es unter Flugbetrieb wieder heißt: LOS GEHT´S !!!
https://www.schleppstart.de/wp-content/uploads/2017/11/logo_muenstairland-1.gif00adminhttps://www.schleppstart.de/wp-content/uploads/2017/11/logo_muenstairland-1.gifadmin2005-05-01 11:50:472014-12-02 14:25:39Fronleichnam Mai 2005
Eins der schönsten Flugberge im Allgäu liegt in der Gemeinde Bolsterlang. Das Fluggebiet ist über die BAB A7 erreichbar. Ab Kempten folgt der Flugwillige einfach der B19 Richtung Immenstadt. Von dort über Sonthofen weiter in Richtung Oberstdorf; in Fischen rechts abbiegen und den Schildern Hörnerbahn nach Bolsterlang folgen.
Schwierigkeitsgrad
Das Fluggebiet eignet sich besonders für den geübten Genußflieger. Obwohl das Gebiet von 3 Flugschulen genutzt wird, sollten gebietsunkundige Wenigflieger den Landeplatz an der Talstation respektvoll inspizieren!! Thermikflieger sollten lieber etwas früher dem Berg enteilen und den Landeplatz in Obermaiselstein anfliegen. Das Landebier kann dann in verschiedenen Häusern nach kurzem Fußweg getrunken werden. Jedoch ist der Weg zur Gondelstation nur dem sehr sportlichen Piloten zu empfehlen. Laut Aussage der ansässigen Flugschule soll aber ein weiterer Landeplatz als Ersatz für den geschlossenen Platz an der Minigolf-Anlage noch im Jahre 2005 geöffnet werden. Ein Aushang in der Talstation hält weitere Information (Wildeinstandsgebiete) bereit.
Der Startplatz Weiherkopf ist nach einem 15minütigen Fußweg erreicht. Eine schöne Startwiese im Gratbereich bietet auch Tandempiloten den nötigen Platz, jedoch sollte nicht bei Westwind gestartet werden. Wenigflieger sollten den Startplatz unterhalb der Mittelstation vorziehen. Das Geländeprofil der Startwiese beginnt flach und geht erst nach 30m in einen steileren Teil über. Da auch mehrere Schirme nebeneinander ausgelegt werden können, ist dieses Gelände als „änfangertauglich" einzustufen.
Landeplatz:
Talstation:schwierig
Eine, zur Landerichtung stark quergeneigte Landewiese in Sichtweite beider Startplätze, empfängt die Piloten nicht selten mit thermischen Ablösungen. Da auch ab der Mittagszeit der Talwind auffrischt, sollte die Vorbesichtigung ausgiebiger als normal ausfallen. Fußweg bis zur Gondel:3min
Peter Geg von der Flugschule Oase erteilte auf Anfrage sofort bereitwillig Auskünfte über das Fluggebiet. In seinem gut bestückten Shop findet der Vergeßliche alles Notwendige.
Ist der Gyrokopter das High-End-Produkt der UL-Fliegerei?. Diese berechtigte Frage wird sich jeder Flieger beim Erscheinen der „Tandem-Mücke" aus dem Hause General Rotors stellen. Auf dem Flugplatz Mannheim / Neuostheim wird diese Frage kompetent beantwortet. Zusätzlich besteht die Möglichkeit die Wendigkeit dieses Gerätes in einem (preiswerten) Rundflug zu testen.
Am Wochenende hat die Flugsaison 2005 begonnen! Nach verhaltenem Anfang am Freitagabend ging´s am Samstag richtig los: Gut acht Piloten haben in etwa dreißig Flügen ausprobiert, ob sie sich an die zarten Wölklein hängen konnten (ging nur zum Teil, Ausklinkhöhen bei 250m, bis zu 20min. Flugdauer) oder vielleicht besser beim Boccia abschneiden würden. Spaß hat´s allen gemacht, nicht zuletzt wegen des „Strammen Max’es" und dem lecker „Lande-Bierchen".
Berlin ist eine Reise wert – auch und besonders für Gleitschirm- und Drachenflieger. Deshalb sollte Mann/Frau unbedingt das Fluggerät neben dem Reisgepäck mit ins Fahrzeug packen. Denn nach dem Pflicht- sollte auch ein wenig Erholung auf dem Besuchsprogramm stehen. Also auf der Avus die Hauptstadt in Richtung Süden verlassen, an EBAY vorbei – Babelsberg und Potsdam im Blickfeld – die Autobahn in Saarmund abfahren.
Flugplatz Saarmund
Von hier finden gute Kartenleser in weniger als 20 Minuten zum Flugplatz. Dort koexistieren Model- und Segelflieger, Ultraleicht- und Motorflieger friedlich miteinander. Lukas Bader, frisch gekürter Vizemeister im Drachenflug 2004, betreibt hier seine FlyRanch. Gäste sind hier jederzeit willkommen und werden vorort in zwei Restaurants „kulinarisch" verwöhnt. Bei guten Bedingungen lädt das 20km entfernt gelegene Potsdam zu einem luftigen Besuch ein. Auch „lizensfreie" Familienmitglieder können die Flugtaxis nutzen und unvergessliche Bilder mitnehmen.
Altes Lager
Liebhaber großer Ausklinkhöhen sollten jedoch ein paar weitere Fahrkilometer abspulen und ins Gelände Altes Lager weiterfahren. Auf einem alten Militärflugplatz betreibt der Drachenflieger Club Berlin e.V. ein kleines aber feines Schleppeldorado. Seillängen von fast 2km lassen den Thermikeinstieg problemlos gelingen. Das Gelände Altes Lager war schon mehrmals der Austragungsort der German Flatlands und ist gleichermaßen für Anfänger und „Weitenjäger" geeignet.
Auf dem Schleppgelände ist auch die Flugschule Altes Lager angesiedelt. Mit einer zeitgemäßen Schulungsmethode werden Schüler und Lehrer gemeinsam im Tandemdrachen per Ultraleichtschlepp auf Höhe gebracht. Nach dem Ausklinken übernimmt der Schüler ab der ersten Flugstunde das Fluggerät. So können die kräftezehrenden und kurzen Übungshang-Hüpfer entfallen, wie sie in der konventionellen Ausbildung bislang üblich waren. Das 1.1MB große Video zeigt einen Start des Schulungstandems. Gäste mit einer eigenen Drachenausrüstung werden gegen eine geringe Gebühr per Ul-Schlepp bis unter die Basis gebracht.
https://www.schleppstart.de/wp-content/uploads/2017/11/logo_muenstairland-1.gif00adminhttps://www.schleppstart.de/wp-content/uploads/2017/11/logo_muenstairland-1.gifadmin2004-07-18 11:17:322013-02-04 18:09:25Bericht aus Berlin
Am Samstag bei strahlender Sonne und am Sonntag zumindest bei teil-blauem Himmel trafen sich die Mitglieder unseres Vereines mitsamt Freunden und Bekannten zum Flugtag 2004. Auch Gäste der benachbarten Vereine sowie Franz Schaden als Fluglehrer und Tandempilot waren erschienen, um den Altweibersommer aus der Luft zu genießen. Aber: der Wind blies zwar exakt aus Südwest über unsere Schleppbahn, allerdings mit einer Stärke, dass selbst das Schirm-Aufziehen am Boden zu unschönen Pflug- statt Flugspuren geführt hätte.
Also – safety first – konnte über viele Stunden kein Start erfolgen. Insofern war es auch Glück im Unglück, dass die Zeitung unsere vorbereitete Veranstaltungsankündigung nicht abgedruckt hatte und daher auch kein Tandem-Hungriger enttäuscht wurde.
Etwas mehr Publikum hätten wir uns jedoch gewünscht. Denn ab sechs Uhr war es endlich soweit, dass der Wind abflaute und zumindest etwa ein Dutzend Starts mit fantastischen Ausklinkhöhen zuließ und den Passagieren Ausblicke über das weite Münsterland hinaus gewährte. Die letzten Landungen erfolgten dann im romantischen Sonnenuntergang.
Vorher hatten Jupp Meis und sein Begleiter mit ihren Motorgleitschirmen gezeigt, was alles geht, wenn man auf die Thermiksuche verzichten kann. Der Sonntag ließ zwar einige wenige Starts – ebenfalls mit tollen Ausklinkhöhen – zu, mehr Geselligkeit entwickelte sich jedoch am Boden. Der Wind war nunmal nicht abzustellen.
Trotzdem: Herzlichen Dank allen Helfern, Freunden, Gästen, Besuchern und vor allem Franz für ihren Einsatz!
https://www.schleppstart.de/wp-content/uploads/2017/11/logo_muenstairland-1.gif00adminhttps://www.schleppstart.de/wp-content/uploads/2017/11/logo_muenstairland-1.gifadmin2004-04-18 11:54:542012-04-18 11:55:59Flugtage 2004 oder vom Winde verweht
Nix sticht mehr ins Auge als die Idee des schwedische Hersteller Aerosport. Unabhängig von Berg und Winde ohne großen Aufwand von der Ebene starten und hinein in die Thermik. Zuerst nur für dem Starrflügler ATOS entwickelt, werden jetzt auch Genehmigungen für herkömmliche flexible Drachen herausgegeben. Das System gefällt durch die Einfachheit….
Mit mehreren hundert Besuchern waren die ersten Gaupeler Flugtage am 28. und 29. Juni 2003 ein voller Erfolg. Mit großem Einsatz hatten die Drachen- und Gleitschirmflieger des Wintersportvereins St. Gescher die Veranstaltung vorbereitet und begleitet. Auch Tandemflüge gehörten zum Angebot, und davon wurde an beiden Tagen mit jeweils über 40 Passagieren im Alter zwischen 9 und 70 Jahren kräftig Gebrauch gemacht. Für die meisten von ihnen war es die erste Flugerfahrung dieser Art. Dementsprechend aufgeregt waren die Gesichter noch am Start. Doch erst mal in der Luft wich die Nervosität der Tandemgäste schnell, und die Freude am Abenteuer Fliegen gewann die Oberhand.
Natürlich hatte der Flugtag auch das Interesse der örtlichen Medien geweckt. Neben einem Artikel in den Westfälischen Nachrichten erschien direkt vor Ort auch die Reporterin Andrea Brandt des regionalen Radiosenders. Am Samstag interviewte sie sowohl Vereinsmitglieder, als auch die Tandempiloten und ihre Passagiere (Radio-Interview Teil 1). Natürlich bekam auch Andrea die Möglichkeit, selber einmal mitzufliegen. Da sie beim Befestigen des Gurtzeuges nicht nur sorgfältig alle Schnallen usw. verschloss, sondern zugleich eleganterweise die Aufnahmetaste ihres Mikros ausknipste, wurde ihr erster Tandemflug mit Gastpilot Matthias nicht aufgezeichnet. Also musste sie – nicht ganz zu ihrem Unvergnügen… – noch einen zweiten Tandemflug absolvieren, diesmal mit dem Fluglehrer Peter Seifert. Glücklicherweise erwischten die beiden auch gleich eine thermische Ablösung, so dass eine begeisterte Reporterin die Freude des Gleitschirmfliegens über´s Radio an die Münsterländer verbreitete: Hört selber hin! (Radio-Interview Teil 2)
Seinen Beitrag zum Erfolg leistete aber auch das Wetter, das mit blauem Himmel, Sonnenschein und guten Windverhältnissen für optimale Flugbedingungen sorgte. Lediglich am Samstagabend gab es einen kurzen Regenschauer, der die Feier aber nicht weiter trübte. Und so saßen die Flieger und Freunde am Samstagabend noch bis tief in die Nacht gemütlich beieinander, musikalisch bestens unterhalten durch die Irish Folk-Band „Jack in the green“. Weitere Attraktionen waren auch die Vorführungen im Modellflug durch Vereinsmitglied Martin Nikuta und der Besuch von Jupp Meis mit seinem Motorgleitschirm.
Die Flugtage brachten durch den Verkauf von Essen und Getränken Geld in die Vereinskasse, dienten aber auch der Werbung. Interessierte Gäste konnten direkt vor Ort Kontakt mit Fluglehrern aufnehmen und sich über die Ausbildung zum Drachen- und Gleitschirmflieger ausführlich informieren. Natürlich förderte die Veranstaltung auch die Geselligkeit innerhalb des Vereins (so fanden seltener gesehene Mitglieder wieder den Weg zum Fluggelände), diente aber auch dem Wissensaustausch zwischen den Nachbarvereinen. Der Vorsitzende Andreas Sibbing bedankte sich zum Abschluß der Veranstaltung bei allen Helfern, besonders bei allen Tandempiloten und dem Windenfahrer Eckhard Meier, sowie allen beteiligten Piloten aus nah und fern.
Der Erfolg der Veranstaltung ist beispielgebend. Im Jahr 2004 wollen die umliegenden Vereinen ebenfalls Flugtage anbieten.
Auch eine Wiederholung der Gaupeler Flugtage ist für den September des nächsten Jahres geplant.
Gaupel Juni 2005 – Feierabend = Flugabend
AllgemeinAm Donnerstag den 9.6.2005 haben sich noch ein Dutzend Gaupeler Piloten getroffen, um den Werktag ein wenig zu vergolden. Ab dem frühen Mittag hatten sich die ersten eingefunden, sie mussten sich wegen des noch kräftigen Windes zunächst mit Groundhandling begnügen. Als es dann später abflaute, konnten noch etliche schöne Feierabendflüge gemacht werden, auch mit Drachen. Mit Gegenwindunterstützung wurden satte Ausklinkhöhen erzielt, insbesondere ein kleiner türkisfarbener Punkt war oft hoch oben zu sehen… .
Das war wieder mal ein schöner Ausklang – egal ob am Boden, oder in der Luft.
Kampenwand Mai 2005
AllgemeinAllgemeines
Das Fluggebiet Kampenwand liegt verkehrgünstig an der Autobahn A8 (München-Salzburg). Ca 5 km abseits der Abfahrt Nr. 105, Frasdorf präsentiert sich die Ortschaft Aschau im Chiemgau.
Schwierigkeitsgrad
der Startplatz: anfängertauglich
Startrichtung: Nord
Der Startplatz ist nach 10 min. Fußmarsch von der Bergstation in Nordwestlicher Richtung zu erreichen.
der Landeplatz: anfängertauglich
Eine genügend große hindernissfreie Wiese in Sichtweite des Startplatzes, ermöglicht auch Wenigflieger eine sichere Landung.
Gipfelhöhe:
Höhe Startplatz:
Höhendifferenz: 770m/790m
Auf- und Abfahrt: Gondelbahn
Transport: Kampenwandbahn
Bergfahrt für Drachen- oder Gleitschirmflieger € 6.- + € 2.- Landegebühr!
10er Flugkarte € 50.- + € 20.- Landegebühr
Tageskarte € 15.- + € 6.- Landegebühr
Flugschule vor Ort: Flugschule Chiemsee
Die Flugschule Chiemsee erteilte auf Anfrage sofort bereitwillig Auskünfte über das Fluggebiet. Eine ausführliche Einweisung am Lande- und am Startplatz über Besonderheiten der Gelände sowie die Eigenwilligkeiten der Hausbärte machten eine schnelle Eingewöhnung möglich.
Fronleichnam Mai 2005
AllgemeinOb mit oder ohne nachgeschaltetem Brückentag, ob als freier Westfale oder geknechteter Niedersachse: Die Hoffnungen auf einen schönen Flug-Tag waren am vergangenen Freitag hoch aufgehängt.Um so enttäuschender, dass uns der zu starke Wind laaaange einen Strich durch die Rechnung machte.
Erst gegen fünf ließ er dann nach, so dass die letzten Geduldigen doch noch zu Ihren Starts kamen. Und die lohnten sich denn auch gleich: Der Wind ermöglichte uns sehr schöne Ausklinkhöhen, so dass die Festtagsbezeichnung „Himmelfahrt" auch nicht unpassend gewesen wäre. Auf jeden Fall haben wir wieder – ganz selbstlos – ein paar farbige Tupfer in den Himmel über Coesfeld-Gaupel gebracht. Einige Eindrücke davon sollen die gelinkten Fotos liefern.
Lust bekommen?
Dann schaut beim nächsten Mal vorbei, wenn es unter Flugbetrieb wieder heißt: LOS GEHT´S !!!
Fluggelände Weiherkopf Mai 2005
AllgemeinAllgemeines
Eins der schönsten Flugberge im Allgäu liegt in der Gemeinde Bolsterlang.
Das Fluggebiet ist über die BAB A7 erreichbar. Ab Kempten folgt der Flugwillige einfach der B19 Richtung Immenstadt. Von dort über Sonthofen weiter in Richtung Oberstdorf; in Fischen rechts abbiegen und den Schildern Hörnerbahn nach Bolsterlang folgen.
Schwierigkeitsgrad
Das Fluggebiet eignet sich besonders für den geübten Genußflieger. Obwohl das Gebiet von 3 Flugschulen genutzt wird, sollten gebietsunkundige Wenigflieger den Landeplatz an der Talstation respektvoll inspizieren!!
Thermikflieger sollten lieber etwas früher dem Berg enteilen und den Landeplatz in Obermaiselstein anfliegen. Das Landebier kann dann in verschiedenen Häusern nach kurzem Fußweg getrunken werden. Jedoch ist der Weg zur Gondelstation nur dem sehr sportlichen Piloten zu empfehlen.
Laut Aussage der ansässigen Flugschule soll aber ein weiterer Landeplatz als Ersatz für den geschlossenen Platz an der Minigolf-Anlage noch im Jahre 2005 geöffnet werden.
Ein Aushang in der Talstation hält weitere Information (Wildeinstandsgebiete) bereit.
Startplätze:
Weiherkopf: bedingt anfängertauglich Mittelstation: anfängertauglich
Startrichtung: Ost
Der Startplatz Weiherkopf ist nach einem 15minütigen Fußweg erreicht. Eine schöne Startwiese im Gratbereich bietet auch Tandempiloten den nötigen Platz, jedoch sollte nicht bei Westwind gestartet werden.
Wenigflieger sollten den Startplatz unterhalb der Mittelstation vorziehen. Das Geländeprofil der Startwiese beginnt flach und geht erst nach 30m in einen steileren Teil über. Da auch mehrere Schirme nebeneinander ausgelegt werden können, ist dieses Gelände als „änfangertauglich" einzustufen.
Landeplatz:
Talstation: schwierig
Eine, zur Landerichtung stark quergeneigte Landewiese in Sichtweite beider Startplätze, empfängt die Piloten nicht selten mit thermischen Ablösungen. Da auch ab der Mittagszeit der Talwind auffrischt, sollte die Vorbesichtigung ausgiebiger als normal ausfallen.
Fußweg bis zur Gondel:3min
Gipfelhöhe: 1665m
Höhe Startplatz Weiherkopf: 1650m
Höhe Startplatz Mittelstation: 1350m
Höhendifferenz: 400m/700m
Auf- und Abfahrt: Gondelbahn
Transport: Hoernerbahn
Gleitschirmflieger inkl.Start- und Landegebühr
Halbtageskarte (von 8.30 bis 13.00 oder ab 12.00) 18.00 €
Tageskarte 23.50 €
Aufzahlung 10.00 €
Flugschulen vor Ort:
Flugschule Oase
Flugschule Rohrmeier
Flugschule Mergenthaler
Peter Geg von der Flugschule Oase erteilte auf Anfrage sofort bereitwillig Auskünfte über das Fluggebiet. In seinem gut bestückten Shop findet der Vergeßliche alles Notwendige.
Gyrokopter
AllgemeinIst der Gyrokopter das High-End-Produkt der UL-Fliegerei?. Diese berechtigte Frage wird sich jeder Flieger beim Erscheinen der „Tandem-Mücke" aus dem Hause General Rotors stellen.
Auf dem Flugplatz Mannheim / Neuostheim wird diese Frage kompetent beantwortet. Zusätzlich besteht die Möglichkeit die Wendigkeit dieses Gerätes in einem (preiswerten) Rundflug zu testen.
…zum Hersteller…
Anfliegen 2005 – beam me up, Martin!
AllgemeinNach verhaltenem Anfang am Freitagabend ging´s am Samstag richtig los:
Spaß hat´s allen gemacht, nicht zuletzt wegen des „Strammen Max’es" und dem lecker „Lande-Bierchen".
Und wie sieht´s kommendes Wochenende aus?
Klicken bringt die Bilder ins Orginalformat!
Bericht aus Berlin
AllgemeinBerlin ist eine Reise wert – auch und besonders für Gleitschirm- und Drachenflieger. Deshalb sollte Mann/Frau unbedingt das Fluggerät neben dem Reisgepäck mit ins Fahrzeug packen. Denn nach dem Pflicht- sollte auch ein wenig Erholung auf dem Besuchsprogramm stehen. Also auf der Avus die Hauptstadt in Richtung Süden verlassen, an EBAY vorbei – Babelsberg und Potsdam im Blickfeld – die Autobahn in Saarmund abfahren.
Flugplatz Saarmund
Von hier finden gute Kartenleser in weniger als 20 Minuten zum Flugplatz. Dort koexistieren Model- und Segelflieger, Ultraleicht- und Motorflieger friedlich miteinander.
Lukas Bader, frisch gekürter Vizemeister im Drachenflug 2004, betreibt hier seine FlyRanch. Gäste sind hier jederzeit willkommen und werden vorort in zwei Restaurants „kulinarisch" verwöhnt. Bei guten Bedingungen lädt das 20km entfernt gelegene Potsdam zu einem luftigen Besuch ein. Auch „lizensfreie" Familienmitglieder können die Flugtaxis nutzen und unvergessliche Bilder mitnehmen.
Altes Lager
Liebhaber großer Ausklinkhöhen sollten jedoch ein paar weitere Fahrkilometer abspulen und ins Gelände Altes Lager weiterfahren. Auf einem alten Militärflugplatz betreibt der Drachenflieger Club Berlin e.V. ein kleines aber feines Schleppeldorado. Seillängen von fast 2km lassen den Thermikeinstieg problemlos gelingen. Das Gelände Altes Lager war schon mehrmals der Austragungsort der German Flatlands und ist gleichermaßen für Anfänger und „Weitenjäger" geeignet.
Auf dem Schleppgelände ist auch die Flugschule Altes Lager angesiedelt. Mit einer zeitgemäßen Schulungsmethode werden Schüler und Lehrer gemeinsam im Tandemdrachen per Ultraleichtschlepp auf Höhe gebracht. Nach dem Ausklinken übernimmt der Schüler ab der ersten Flugstunde das Fluggerät. So können die kräftezehrenden und kurzen Übungshang-Hüpfer entfallen, wie sie in der konventionellen Ausbildung bislang üblich waren. Das 1.1MB große Video zeigt einen Start des Schulungstandems.
Gäste mit einer eigenen Drachenausrüstung werden gegen eine geringe Gebühr per Ul-Schlepp bis unter die Basis gebracht.
Flugtage 2004 oder vom Winde verweht
AllgemeinAlso – safety first – konnte über viele Stunden kein Start erfolgen.
Insofern war es auch Glück im Unglück, dass die Zeitung unsere vorbereitete Veranstaltungsankündigung nicht abgedruckt hatte und daher auch kein Tandem-Hungriger enttäuscht wurde.
Etwas mehr Publikum hätten wir uns jedoch gewünscht. Denn ab sechs Uhr war es endlich soweit, dass der Wind abflaute und zumindest etwa ein Dutzend Starts mit fantastischen Ausklinkhöhen zuließ und den Passagieren Ausblicke über das weite Münsterland hinaus gewährte. Die letzten Landungen erfolgten dann im romantischen Sonnenuntergang.
Vorher hatten Jupp Meis und sein Begleiter mit ihren Motorgleitschirmen gezeigt, was alles geht, wenn man auf die Thermiksuche verzichten kann. Der Sonntag ließ zwar einige wenige Starts – ebenfalls mit tollen Ausklinkhöhen – zu, mehr Geselligkeit entwickelte sich jedoch am Boden. Der Wind war nunmal nicht abzustellen.
Trotzdem: Herzlichen Dank allen Helfern, Freunden, Gästen, Besuchern und vor allem Franz für ihren Einsatz!
Mosquito
AllgemeinZuerst nur für dem Starrflügler ATOS entwickelt, werden jetzt auch Genehmigungen für herkömmliche flexible Drachen herausgegeben. Das System gefällt durch die Einfachheit….
Flugtage 2003 in Gaupel
AllgemeinMit mehreren hundert Besuchern waren die ersten Gaupeler Flugtage am 28. und 29. Juni 2003 ein voller Erfolg.
Mit großem Einsatz hatten die Drachen- und Gleitschirmflieger des Wintersportvereins St. Gescher die Veranstaltung vorbereitet und begleitet. Auch Tandemflüge gehörten zum Angebot, und davon wurde an beiden Tagen mit
jeweils über 40 Passagieren im Alter zwischen 9 und 70 Jahren kräftig Gebrauch gemacht. Für die meisten von ihnen war es die erste Flugerfahrung dieser Art. Dementsprechend aufgeregt waren die Gesichter noch am Start. Doch erst mal in der Luft wich die Nervosität der Tandemgäste schnell, und die Freude am Abenteuer Fliegen gewann die Oberhand.
Natürlich hatte der Flugtag auch das Interesse der örtlichen Medien geweckt. Neben einem Artikel in den Westfälischen Nachrichten erschien direkt vor Ort auch die Reporterin Andrea Brandt des regionalen Radiosenders. Am Samstag interviewte sie sowohl Vereinsmitglieder, als auch die Tandempiloten und ihre Passagiere (Radio-Interview Teil 1). Natürlich bekam auch Andrea die Möglichkeit,
selber einmal mitzufliegen. Da sie beim Befestigen des Gurtzeuges nicht nur sorgfältig alle Schnallen usw. verschloss, sondern zugleich eleganterweise die Aufnahmetaste ihres Mikros ausknipste, wurde ihr erster Tandemflug mit Gastpilot Matthias nicht aufgezeichnet. Also musste sie – nicht ganz zu ihrem Unvergnügen… – noch einen zweiten Tandemflug absolvieren, diesmal mit dem Fluglehrer Peter Seifert. Glücklicherweise erwischten die beiden auch gleich eine thermische Ablösung, so dass eine begeisterte Reporterin die Freude des Gleitschirmfliegens über´s Radio an die Münsterländer verbreitete:
Hört selber hin! (Radio-Interview Teil 2)
Seinen Beitrag zum Erfolg leistete aber auch das Wetter,
das mit blauem Himmel, Sonnenschein und guten Windverhältnissen für optimale Flugbedingungen sorgte. Lediglich am Samstagabend gab es einen kurzen Regenschauer, der die Feier aber nicht weiter trübte. Und so saßen die Flieger und Freunde am Samstagabend noch bis tief in die Nacht gemütlich beieinander, musikalisch bestens unterhalten durch die Irish Folk-Band „Jack in the green“. Weitere Attraktionen waren auch die Vorführungen im Modellflug durch Vereinsmitglied Martin Nikuta und der Besuch von Jupp Meis mit seinem Motorgleitschirm.
Die Flugtage brachten durch den Verkauf von Essen und Getränken Geld in die Vereinskasse, dienten aber auch der Werbung.
Interessierte Gäste konnten direkt vor Ort Kontakt mit Fluglehrern aufnehmen und sich über die Ausbildung zum Drachen- und Gleitschirmflieger ausführlich informieren.
Natürlich förderte die Veranstaltung auch die Geselligkeit innerhalb des Vereins (so fanden seltener gesehene Mitglieder wieder den Weg zum Fluggelände), diente aber auch dem Wissensaustausch zwischen den Nachbarvereinen. Der Vorsitzende Andreas Sibbing bedankte sich zum Abschluß der Veranstaltung bei allen Helfern, besonders bei allen Tandempiloten und dem Windenfahrer Eckhard Meier, sowie allen beteiligten Piloten aus nah und fern.
Der Erfolg der Veranstaltung ist beispielgebend. Im Jahr 2004 wollen die umliegenden Vereinen ebenfalls Flugtage anbieten.
Auch eine Wiederholung der Gaupeler Flugtage ist für den September des nächsten Jahres geplant.